Bürgermeisterbrief

Liebe Allanderinnen und Allander!

Die weltweite Pandemie Covid 19 (Corona) hat und wird uns in Österreich weiterhin im Bann halten. Vor allem durch die großartige Disziplin der Bevölkerung ist es gelungen, die Krise hierorts gut zu meistern. Als Bürgermeister bin ich stolz auf alle BürgerInnen und alle Einsatzkräfte, die hier vorbildlich wirken.

Die Arbeit in der Gemeinde ist trotz allem bestmöglich umzusetzen und nach Vorgaben des Landes und Bundes unter den geforderten Sicherheitsvorkehrungen zu leisten. Wie bereits mitgeteilt, wurde der Anfechtung des Wahlergebnisses der Gemeinderatswahl am 26. Jänner 2020 aufgrund eines Formalfehlers stattgegeben. In Hinblick auf die zu wiederholende Gemeinderatswahl in der Marktgemeinde Alland ersuche ich Sie von Ihrem demokratischen Wahlrecht am Sonntag, den 7. Juni 2020 nochmals Gebrauch zu machen.

In den nächsten Tagen werden an alle Wahlberechtigten die persönlichen Wahlverständigungskarten mit der Post zugesandt. In dieser amtlichen Wahlinformation sind die Wählerverzeichnisnummer, der zuständige Wahlsprengel und die Wahlzeit detailliert aufgelistet. Mit Hilfe einer abtrennbaren Anforderungskarte können die Wahlberechtigten im Falle Ihrer persönlichen Verhinderung (Ortsabwesenheit, Auslandsaufenthalt, Bettlägerigkeit) die Ausstellung einer Wahlkarte mit Identitätsnachweis schriftlich beantragen oder mittels beauftragten Boten/Botin (mit Vorlage einer vom Wahlberechtigten eigenhändig unterfertigten Abholungsvollmacht!) im Gemeindeamt zu den Parteienöffnungszeiten abholen lassen. Auf der betreffenden Anforderungskarte ist für die rasche Beantragung via Internet für jede(n) Wahlberechtigte(n) auch ein persönlicher Antragscode (Buchstaben-Zahlenkombination) hinterlegt, mit diesem können Sie bequem über www.wahlkartenantrag.at Ihre Wahlkarte anfordern.

Mit der ausgestellten Wahlkarte können die Antragsteller Ihre Stimme im Wege der Briefwahl vom Inland oder vom Ausland sofort nach Erhalt der Wahlkarte abgeben. Zu beachten ist, dass nach dem Ausfüllen des Stimmzettels dieser zuerst in das beigefügte graue Wahlkuvert und erst dann in das auf der Rückseite eigenhändig zu unterfertigende braune Wahlkartenkuvert zu stecken ist. Das fertige Wahlkartenkuvert muss danach (zur Verhinderung von Wahlmanipulation/Austausch) unbedingt verklebt und persönlich vom Wahlberechtigten unterfertigt sein! Fehlt die Unterschrift am Wahlkartenkuvert ist die enthaltende Stimme leider ungültig. Diese Unterschrift erklärt eidesstattlich, dass das Wahlrecht persönlich, unbeobachtet

und unbeeinflusst ausgeübt wurde. Die verschlossene Wahlkarte ist im Falle der Briefwahl, sodann in das große voradressierte Überkuvert zu stecken. Auch dieses ist zu verkleben, um den Verlust der Wahlkarte zu vermeiden. Die Wahlberechtigten können Ihre Wahlkarte unfrankiert in einen Briefkasten (am besten direkt beim Gemeindeamt) einwerfen oder auf einem Postamt aufgeben. Bei solchen Rücksendungen beachten Sie bitte immer die Zeit für den Postweg. Die Briefwahlkarte muss jedenfalls rechtzeitig (spätestens am Wahltag, 6.30 Uhr) bei der zuständigen Gemeindewahlbehörde eingelangt sein. Die Übermittlung der unterschriebenen und zugeklebten Wahlkarte ist auch persönlich oder per Boten/Botin an die Adresse der Gemeindewahlbehörde im Gemeindeamt möglich. Abhanden gekommene oder unbrauchbar gewordene Wahlkarten darf die Gemeinde ausnahmslos nicht ersetzen. Weitere Informationen zur Verwendung der Wahlkarte sind auf dem selbigen Kuvert detailliert nachlesbar.

Bei der persönlichen Stimmabgabe im Wahllokal beachten Sie bitte die Öffnungszeiten. Es gelten die verordneten Sicherheitsbestimmungen des Bundes und des Landes. Vor dem Betreten des Wahllokales sind bitte die Hände zu desinfizieren und Schutzhandschuhe anzuziehen, auch ein Mund- und Nasenschutz (Maske) ist aufzusetzen. Unter Einhaltung der Vorgaben des Orderdienstes vor Ort ist auch nach dem Betreten des Wahllokals zumindest ein Meter Sicherheitsabstand zu anderen Personen zu halten. Zur korrekten Registrierung im Abstimmungsverzeichnis ersucht die Wahlbehörde die erhaltene Wählerverständigungskarte sowie den Ausweis (Personalausweis, Führerschein, Reisepass oder jeder amtliche Lichtbildausweis) der zuständigen Wahlbehörde vorzuweisen. Danach erhält jede(r) Wahlberechtigte ein graues Kuvert und den amtlichen Stimmzettel zur Stimmabgabe. Am amtlichen Stimmzettel gibt es die Möglichkeit für einen oder mehreren Kandidaten eine Vorzugsstimme zu geben. Diese ist einfach im hierfür vorgesehenen, leerem Feld unterhalb der aufgelisteten Parteien mit dem/den Namen gut leserlich handschriftlich hineinzuschreiben. Nach Abschluss des Wahlvorganges ist der Stimmzettel in das graue Wahlkuvert zu stecken und vom Wähler/der Wählerin selbst in die Wahlurne zu werfen. Beim Verlassen des Wahllokals wird empfohlen, sich nochmals die Hände zu desinfizieren. Das Wahllokal ist daraufhin schnellstmöglich zu verlassen. Die zuständigen Wahlbehörden und HelferInnen werden sehr bemüht sein, den Wahlvorgang nach den Vorgaben des Amtes der NÖ Landesregierung so effizient wie möglich abzuwickeln, um Wartezeiten so gut als möglich zu vermeiden.

Herzlichen Dank für Ihr entgegengebrachtes Verständnis und Ihre Bereitschaft nochmals von Ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen,

Ihr Bürgermeister,
Dipl.-Ing. Ludwig Köck

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